Titelselektion
 

Bottom-Up – Fundamental-analytische und quantitative Elemente in allen Investmentprozessphasen

Die Titelselektion orientiert sich an unserer Investmentphilosophie sowie einer gründlichen Unternehmensanalyse. Hierbei spielen wiederum qualitative und quantitative Kriterien sowie Intuition & Ratio eine tragende Rolle.

Das Ziel ist die Erwirtschaftung eines positiven Ertrags bei einem vertretbaren Risiko durch die Auswahl von Titeln, die in unsere zuvor ausgewählte Assetklassen-Verteilung bestmöglich hineinpassen.

Qualitative Kriterien

Bei unserer qualitativen Titelauswahl suchen wir nach Unternehmen mit einem soliden und nachhaltigen Geschäftsmodell, das wir vollständig verstehen.

Auf der Aktienseite fokussieren wir uns dabei auf zwei Arten von Wertpapieren: Schumpeter-Aktien und innovative Disruptoren. Auf der Anleihenseite suchen wir solide Schuldner, die hohe Erträge abwerfen und ein ausgewogenes Chancen/Risiko-Verhältnis aufweisen.

Mit dem Begriff „Schumpeter-Aktien“ umschreiben wir Unternehmen, die in monopolartigen Strukturen agieren (große Marktmacht, hohe Margen und hohe Eintrittsbarrieren) und nachhaltige Geschäftsmodelle besitzen, die in allen Marktphasen zu relativ stabilen Gewinnen führen und zu einem guten Teil als Dividenden ausgezahlt werden.

Innovative Disruptoren sind Unternehmen, die tradierte Märkte herausfordern und über eine hohe Innovationskraft sowie sehr starkes Wachstum verfügen. Kennzeichnend sind hier weniger die Dividenden, sondern Wachstum.

Intuition & Ratio

Intuition ist die Fähigkeit, in einer konkreten Situation Muster zu erkennen und diese mit der eigenen Erfahrung abzugleichen. Ratio bedeutet im Fondsmanagement planvolles, analytisches und modellgestütztes Vorgehen.
Erfolgreiches Fondsmanagement besteht für uns aus dem optimalen Zusammenspiel beider Sphären, gepaart mit gesundem Menschenverstand.

Quantitative Kriterien

Bei unserer quantitativen Titelauswahl selektieren wir Aktien primär nach Risikofaktoren: Value (günstig bewertete Aktien), Momentum („Past Winner“), Low-Beta (defensive Aktien) sowie Quality (Unternehmen mit stabilen Erträgen und Cash-Flows). Auf der Anleihenseite fokussieren wir uns auf Carry.

Im Gegensatz zu klassischen Selektionskriterien bieten Risikofaktoren empirisch gesehen eine robustere Diversifikation sowie eine stabilere Überrendite. Die Umsetzung erfolgt über ein proprietäres Scoring-Modell, in dem jeder Risikofaktor aus einer Vielzahl an Inputs besteht.

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Eyb & Wallwitz – Intelligent investieren