INVESTMENTSTRATEGIE
Risikomanagement

Risikomanagement ist fester Bestandteil unseres Investmentprozesses.

Wie definieren wir Risiko?

Risiko ist die Gefahr eines dauerhaften oder zumindest langanhaltenden Verlusts (und nicht die Preisschwankung eines Vermögenswertes). Das lässt sich aber leider nicht so „einfach“ (wie beispielsweise die Kennzahl "Volatilität") berechnen.

Was bedeutet das?

Zum einen stellen wir unsere Einschätzung ständig auf den Prüfstand. Dazu gehört, dass alle Portfolios in unserem Portfoliomanagement-Tool abgebildet sind, das die Kurse über eine Schnittstelle aktualisiert. Somit sind wir jederzeit in der Lage, die Auswirkung (unerwarteter) Informationen auf die aktuellen Portfolios einzuordnen. Das Risikomanagement beinhaltet außerdem das tägliche Monitoring aller Positionen sowie des Portfoliogesamtrisikos. Hierzu gehören Risikokennzahlen wie VaR, CVaR oder Maximum Drawdown, aber auch das Monitoring von Performancebeiträgen. Stop-Loss-Marken werden nicht als „harte“ Ausstiegs-, sondern als „weiche“ Warnsignale genutzt.

Diversifikation

Spätestens seit Harry Markowitz, US-amerikanischer Ökonom, wissen wir, dass man Risiko durch Diversifikation reduzieren kann („Don‘t put all eggs in one basket“). Neben der gängigen Diversifikationspraxis über Assetklassen, Länder / Sektoren / Segmente und Positionsgrößen setzen wir auf Diversifikation über Risikofaktoren wie beispielsweise Value, Growth, Quality und Momentum. Das macht unsere Portfolios robuster und in Krisenzeiten stabiler. 

Steuerung des Risikobudgets

Im Gegensatz zu starren Risikomanagementsystemen wie etwa CPPI oder VaR verwalten wir das Rsikobudget innerhalb unserer Portfolios flexibel, so dass wir selbst in sehr volatilen Phasen wie 2008 oder 2011 mit dem Risikobudget auskommen konnten. In anderen Worten: Die Allokationssteuerung erfolgt so, dass immer Risikobudget zur Verfügung steht und Markt-Wiedereintritt nach Schwächephasen somit gewährleistet ist.