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Wann ist der Erfolg eines Investors auf Glück oder Pech zurückzuführen?

„Die wichtigste Frage im Asset Management ist diejenige nach der Methode, denn in der Möglichkeit eines methodischen Vorgehens liegt der Unterschied zwischen Börse und Glücksspiel“, sagt Dr. Georg von Wallwitz, Geschäftsführer und Fondsmanager bei EYB & WALLWITZ, in seinem BÖRSENBLATT.

Wer an der Börse ohne Methode vorgeht, verlässt sich auf den Zufall. Die Methode, die sich bei EYB & WALLWITZ über die Jahre herauskristallisiert hat, ist die axiomatische Methode.

Bei der axiomatischen Methode gilt es zunächst einmal, die grundlegenden Tatsachen freizulegen, die von Mathematikern Axiome genannt werden. Wenn diese klar sind, ist es nur noch Sache einer sauberen Logik, um die richtigen Schlüsse zu ziehen.

„Zweierlei ist also wichtig: Zuerst die Prinzipien freilegen und dann die richtigen Schlüsse ziehen. Für das Asset Management bedeutet diese Methode einen permanenten Rückgang auf die Tatsachen, die den Entscheidungen zu Grunde liegen. Denn anders als in der Mathematik ändern sich die Prämissen, das Umfeld, die Fakten ständig. Dabei liegt die Schwierigkeit darin, wesentliches von unwesentlichem, Fakten von alternativen Fakten zu unterscheiden. Denn nur wenn die wesentlichen drei oder vier Treiber des Marktes identifiziert werden – mehr sind es mittel- und langfristig nicht –  können Investitionen sinnvoll darauf ausgerichtet werden“, so der Fondsmanager.

Was passiert nun, wenn sich die Parameter ändern? Dieser Frage geht der Börsenexperte im BÖRSENBLATT Nr. 122 nach.